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Apple setzt sich im Patentstreit gegen Motorola durch

Apple hat sich in München juristisch durchgesetzt – eine Scroll-Funktion wurde Motorola zum Verhängnis. Nun muss das Unternehmen Geräte mit der entsprechenden Technik in Deutschland zurückrufen.

Apple hat sich einmal mehr durchgesetzt: Apple-Campus in Cupertino. (Archivbild)
Apple hat sich einmal mehr durchgesetzt: Apple-Campus in Cupertino. (Archivbild)
Keystone

In der mit vielen Prozessen geführten Auseinandersetzung zwischen den Elektronikkonzernen Apple und Motorola rund um Patente für Smartphones und Tablet-Computer hat diesmal Apple einen Erfolg errungen.

Das Landgericht München I gab dem US-Konzern am Donnerstag mit einer Klage rund um ein vom Europäischen Patentamt erteiltes Patent mit der Nummer EP2126678 vollumfänglich Recht, wie eine Gerichtssprecherin sagte. Bei dem Patent geht es um eine technische Hilfe beim Scrollen.

Motorola muss Geräte zurückrufen

Dem Urteil zufolge hat Apple Anspruch auf Schadensersatz. Motorola muss demnach seine Geräte mit der durch das Patent geschützten Technik zurückrufen. Ausserdem muss das Unternehmen Auskunft über Umsätze und Verkäufe geben.

Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig, weshalb vorerst noch kein Schadensersatz und Rückruf fällig wird. Motorola hat einen Monat Zeit zur Berufung. Das umstrittene Patent betrifft eine Funktion, durch die beim Scrollen die Ansicht auf die zuletzt betrachtete Stelle zurückspringt.

AFP/ses

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