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An der Börsen-Schallmauer

Dow Jones über 20'000 Punkte, das gab es noch nie. Heute könnte die Marke fallen.

Es geht aufwärts: Stimmen zur Lage an den Finanzmärkten.

Gestern, am Tag vor der mit Spannung erwarteten Zinsentscheidung der Notenbank Fed, haben die US-Börsen erneut zugelegt. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stieg um 0,6 Prozent auf 19'911 Punkte. Bis zur Schallmauer von 20'000 Punkten fehlt jetzt nur noch ein halbes Prozent.

Steile Entwicklung beim Dow Jones: Der US-Leitindex legte innert 5 Jahren von 12'000 auf 20'000 Punkte zu.

Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,6 Prozent auf 2271 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,9 Prozent auf 5463 Punkte. Alle drei Indizes markierten neue Allzeithochs.

Unter Börsianern gilt als sicher, dass die Fed den Leitzins am Mittwoch um ein Viertelpunkt anhebt. Die grosse Frage sei aber, wie rasch sie 2017 die geldpolitischen Zügel anziehen werde, betonte Kaneo Ogino, Manager beim Analysehaus Global-Info. Bislang rechnen Anleger für das kommende Jahr meist mit zwei Schritten nach oben.

Finanzanalysten erwarten steigende Aktienkurse

Gemäss den Einschätzungen von Finanzanalysten dürften die Aktienkurse weiter steigen. Sowohl für die Schweizer Börse wie auch für die USA und die Eurozone zeigen sie sich optimistisch. Dies geht aus der am Mittwoch publizierten monatlichen Umfrage der Credit Suisse und dem deutschen Zentrum für Wirtschaftsforschung ZEW hervor. Die Mehrheit der befragten Finanzexperten rechnet für die kommenden sechs Monate mit steigenden Kursen auf den Aktienmärkten, insbesondere für die Eurozone.

Die meisten Befragten gehen zudem von steigenden Ölpreisen aus. Dies dürfte sich in einem höherem Preisniveau in der Schweiz niederschlagen, zeigen sich die meisten Experten überzeugt.

Eine grosse Mehrheit rechnet dabei weiterhin mit tiefen Zinsen im kurzfristigen Bereich, wohingegen die langfristigen Zinsen steigen dürften. Die Differenz gegenüber den langfristigen Zinsen in Deutschland dürfte dabei unverändert bleiben.

sda/afp

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