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Alitalia lässt die Passagiere stehen

Den fünften Tag in Folge harren die Mitarbeiter der Fluggesellschaft im Streik aus. Heute mussten erneut zahlreiche Flüge wegen des Protests gegen die geplanten Entlassungen gestrichen werden.

Das Jahr 2009 wird schwierig für die Fluggesellschaften. Die italienische Alitalia liess bereits diesen Sommer die Gäste stehen, andere Airlines blieben definitiv am Boden.
Das Jahr 2009 wird schwierig für die Fluggesellschaften. Die italienische Alitalia liess bereits diesen Sommer die Gäste stehen, andere Airlines blieben definitiv am Boden.
Keystone
Wie lange fliegt die einst stolze italienische Airline noch?
Wie lange fliegt die einst stolze italienische Airline noch?
Keystone
Es passiert nicht nur anderswo - das musste die Schweiz 2001 bitter lernen. Das ganze Land hielt den Atem an, als am 1. Oktober die Swissair den Flugbetrieb einstellte.
Es passiert nicht nur anderswo - das musste die Schweiz 2001 bitter lernen. Das ganze Land hielt den Atem an, als am 1. Oktober die Swissair den Flugbetrieb einstellte.
Martin Rütschi, Keystone
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Von der Streikaktion betroffen waren vor allem die Flughäfen Rom- Fiumicino und Mailand. Das Personal trotzte somit Alitalias Insolvenzverwalter, Augusto Fantozzi, der am Mittwoch rechtliche Massnahmen gegen das streikende Personal angekündigt hat. Die Dienstverweigerung habe der Fluggesellschaft und den Passagieren schwere Schäden zugefügt, kommentierte Fantozzi.

Das streikende Personal wehrt sich auch gegen das Investorenbündnis CAI, das die bankrotte Airline Alitalia übernehmen will. CAI und die konföderierten Gewerkschaften hatten am Freitag einen Pakt zur Umsetzung des Abkommens unterzeichnet, das im September zur Neugründung der Airline unterschrieben worden war. Damit kann CAI mit der Anstellung des Personals der «alten» Alitalia beginnen.

Über 12'000 Mitarbeiter soll die neue Fluggesellschaft beschäftigen, die aus der Fusion der Alitalia mit der privaten italienischen Fluggesellschaft Air One entstehen soll. Der CAI-Plan sieht die Streichung von über 3250 Jobs vor. Die Regierung in Rom hat den von der Entlassung bedrohten Beschäftigten bereits Entschädigungszahlungen für die kommenden sieben Jahre zugesichert.

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