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Aktionärsberater ISS sorgt für grossen Ärger

Mit der Annahme der Abzockerinitiative hat die Macht der Stimmrechtsberater nochmals zugenommen. Der Frust und die Angst der Unternehmen sind beachtlich.

Die Macht der Aktionäre: Abstimmung bei der Generalversammlung der Novartis im Februar 2013. Foto: Patrick P. Krämer (Keystone)
Die Macht der Aktionäre: Abstimmung bei der Generalversammlung der Novartis im Februar 2013. Foto: Patrick P. Krämer (Keystone)

Der Widerstand wächst. Längst sind es nicht nur Kleinaktionäre, die an den General­versammlungen gegen hohe Boni und verantwortungsloses Handeln des Topmanagements wettern. Auch bei grossen Aktionären wie Pensionskassen stösst dieses Gebaren auf immer weniger Verständnis.

Exemplarisch zeigt dies das Beispiel der BVK, der Pensionskasse für die Angestellten des Kantons Zürich. Sie hat an der Generalversammlung (GV) der ­Credit Suisse ganze 21 der 27 Traktanden ­abgelehnt. Wiederwahl des gesamten Verwaltungsrates inklusive Präsident Urs Rohner: nein. Abstimmung über den Vergütungsbericht: nein. Ent­lastung für Geschäftsleitung und Verwaltungsrat: nein. Änderung der Statuten: nein. Erhöhung des Kapitals für Mitarbeiter­aktien: nein.

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