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Ab 22 Uhr müssen in Thailand auch die Feriengäste drinnen bleiben

Der Militärputsch hat bislang wenig Auswirkungen auf Touristen aus der Schweiz. Reisefirmen raten ihren Kunden allerdings zu einer gewissen Vorsicht – und zur Beachtung der Ausgangssperre.

Haben nach bisherigen Erkenntnissen nichts zu befürchten: Feriengäste auf der Insel Kut. (23. Mai 2014)
Haben nach bisherigen Erkenntnissen nichts zu befürchten: Feriengäste auf der Insel Kut. (23. Mai 2014)
Athit Perawongmetha, Keystone

Aus Sicht der Schweizer Reiseunternehmen ist die Lage nach dem Militärputsch in Thailand unter Kontrolle. Sie betreiben ihre Geschäfte normal weiter, raten den Reisenden aber zu einer gewissen Vorsicht.

Hotelplan hat derzeit vier Gäste in Bangkok und 90 auf der Ferieninsel Koh Samui. Auf den Flughäfen der Hauptstadt gebe es keinerlei Probleme mit dem Umsteigen und Weiterfliegen der Touristen an ihre Ziele, sagte Mediensprecherin Prisca Huguenin-dit-Lenoir. Alles laufe normal.

Ausgangssperre muss eingehalten werden

Hotelplan informierte allerdings die Kunden vor Ort, dass sie sich an die Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr halten müssen. In Bangkok selbst sei alles ruhig, einzig eine erhöhte Polizeipräsenz sei sichtbar. Hotelplan fordert seine Kunden auf, grössere Menschenansammlungen zu meiden.

Ähnlich tönt es bei Kuoni. Bei diesem Anbieter sind rund 180 Kunden in Thailand. Keiner von ihnen verpasste bisher einen Flug wegen Verkehrsbehinderungen in Bangkok. Transfers und Besichtigungsausflüge verliefen alle nach Plan, teilte Kuoni-Sprecher Julian Chan mit. Shoppingcenters seien offen, die einzige Einschränkung für Touristen sei die Ausgangssperre.

Im Kontakt mit EDA

Die Reiseunternehmen stehen im Kontakt mit dem eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und ihren Vertretern vor Ort. Hotelplan könne innert kürzester Zeit neue Empfehlungen des EDA umsetzen, sagte die Sprecherin.

Das EDA rät Reisenden derzeit, den Anordnungen der lokalen Behörden zu folgen. Welche konkreten Auswirkungen der Putsch auf Reisende habe, sei aktuell schwer abzuschätzen, hiess es weiter.

SDA/mw

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