Windturbinen im Abwind

Der weltweit grösste Windturbinenbauer entlässt mehr als 2300 Mitarbeiter. Die dänische Vestas reagiert damit auf die flaue Nachfrage.

Es läuft nicht mehr so rund: Arbeiter begutachten Rotorblätter in der Vestas-Fabrik im chinesischen Tianjin. (14. September 2010)

Es läuft nicht mehr so rund: Arbeiter begutachten Rotorblätter in der Vestas-Fabrik im chinesischen Tianjin. (14. September 2010)

(Bild: AFP)

Angesichts einer schwächeren Nachfrage wegen der weltweiten Finanzkrise hat der dänische Windturbinenbauer Vestas heute die Entlassung von mehr als 2300 Mitarbeitern angekündigt. Vestas ist hinsichtlich des Umsatzes der weltweit grösste Hersteller von Windkraftanlagen.

Betroffen sind demnach vor allem Mitarbeiter in Dänemark, wie das in Aarhus ansässige Unternehmen mitteilte. Eine Konjunkturabschwächung in den USA könne dazu führen, dass auch dort weitere 1600 Mitarbeiter gehen müssten, hiess es weiter.

3000 Entlassungen im letzten Jahr

Schleppende Verkäufe haben den Konzern bereits zwei Mal dazu gezwungen, seine Prognosen für 2012 zu korrigieren. Schon im vergangenen Jahr hatte Vestas 3000 Mitarbeitern gekündigt. Nach dem Stellenabbau wird das Unternehmen weltweit noch rund 20'400 Mitarbeiter haben.

rub/dapd

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