Transocean enthüllt Löhne des Topmanagements

Die Löhne der Spitzenmanager von Transocean sind bekannt. Die Arbeitsverträge beim US-Ölbohrspezialisten werden nun wegen der Minder-Initiative überarbeitet.

Lohnnebenleistungen sowie Bonusprogramme: Der US-Ölbohrspezialist hat seinen Sitz in Steinhausen ZG.

Lohnnebenleistungen sowie Bonusprogramme: Der US-Ölbohrspezialist hat seinen Sitz in Steinhausen ZG.

(Bild: Keystone)

Der an der Schweizer Börse kotierte US-Ölbohrspezialist Transocean legt im Rahmen einer Information an die US-Börsenaufsicht die aktuellen Arbeitsverträge der Firmenleitung offen. So werden Präsident und Konzernchef Steven Newman, Vizepräsident John Stobart und Finanzchef Esa Ikäheimonen zusammen monatlich mit rund 210'000 Dollar entlöhnt.

Dies ist einer Eingabe an die Securities and Exchange Commission (SEC) in Washington zu entnehmen. Ausserdem kommen Lohnnebenleistungen sowie Bonusprogramme hinzu.

Fixum von monatlich 100'000 Dollar

Im Einzelnen wird Konzernchef Newman monatlich mit einem Fixum von 100'000 Dollar entschädigt. Dazu kommt noch ein jährlicher Bonus in bar auf der Basis des Performance Award and Cash Bonus Plan (AIP) des Unternehmens von 125 Prozent des Basissalärs. Weiter ist der CEO im Rahmen des Long-Term Incentive Program (LTIP) zu einem Bezug von 600 Prozent des Basissalärs berechtigt.

Der Monatslohn des operativen Konzernchefs (COO) Stobart beträgt gemäss den Unterlagen für die SEC 52'917 Dollar. Das AIP-Barbonusziel wird mit 100 Prozent und das LTIP-Ziel mit 350 Prozent des Basissalärs angegeben.

Die Leistungen von Finanzchef Ikäheimonen werden monatlich mit 57'062 Dollar entlöhnt. Darüber hinaus ist er zu einem AIP-Barbonus von 80 Prozent und einem LTIP-Ziel von 350 Prozent des Basissalärs berechtigt, heisst es weiter.

Verträge werden überarbeitet

Alle Spitzenmanager sind zudem zu Lohnnebenleistungen berechtigt wie Beteiligung an Wohn-, Lebenshaltungs- und Transportkosten von jeweils 14'000 Franken, maximal 7560 Franken beziehungsweise 1000 Franken monatlich.

Die Verträge mit dem Topmanagement sollen im vierten Quartal 2015 überarbeitet werden, um die Anforderungen der auf der Basis der Minder-Initiative neuen Gesetzgebung per Anfang 1. Januar 2016 zu erfüllen, heisst es weiter.

bru/sda

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