Zum Hauptinhalt springen

1:12 trifft auch Spitzenärzte

Bei einer Annahme der 1:12-Initiative müssten die Spitäler reagieren. Ein Insider sagt, mit welchem Trick man Löhne von rund 600'000 Franken trotzdem halten könnte.

Am Inselspital verdienen etwa fünf bis zehn Chefärzte mehr als das Zwölffache des tiefsten Lohns.
Am Inselspital verdienen etwa fünf bis zehn Chefärzte mehr als das Zwölffache des tiefsten Lohns.
Susanne Keller

Spontan denkt man an Banken, Versicherungen und Pharmakonzerne, wenn es um die 1:12-Initiative geht. Doch auch andere Unternehmen wären betroffen, wenn Volk und Stände der Juso-Initiative am 24. November zustimmen. Etwa Spitäler.

So hat zum Beispiel die Solothurner Spitäler AG gegenüber der «Solothurner Zeitung» ihre Zahlen offengelegt: Der bestverdienende Chefarzt erzielt ein Einkommen von 567'000 Franken. Das ist 12,3-mal mehr als der tiefste Lohn, den die Solothurner Spitäler zahlen. Folglich wäre die Lohnspanne gemessen an den Vorgaben der 1:12-Initiative knapp zu gross.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.