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Umzug und neues Produktionssystem belasten Jahresergebnis der dpa

Hamburg Die Zusammenführung der Zentralredaktionen in Berlin und ein neues Produktionssystem haben 2010 das Ergebnis der dpa, der grössten deutschen Nachrichtenagentur, belastet.

Unter dem Strich fiel ein Fehlbetrag von knapp 5,2 Millionen Euro an, wie die dpa am Mittwoch mitteilte. Das negative Ergebnis sei zwar nicht erfreulich, aber angesichts der Grossprojekte plangemäss, sagte dpa-Geschäftsführer Michael Segbers. Erklärtes Ziel für 2011 sei die Rückkehr in die schwarzen Zahlen. Der Umsatz ging 2010 um 2,7 Prozent auf 87,8 Millionen Euro zurück, die Zahl der Mitarbeiter verringerte sich um zwei Prozent auf 729. Weiter sinkende Auflagen bei den Tageszeitungen hätten zum Umsatzrückgang geführt. Im Medienbereich habe dpa den Kundenbestand gehalten, das Neukundengeschäft ausserhalb des klassischen Medienbereichs habe dagegen deutlich angezogen, erläuterte der Geschäftsführer.

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