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um IWF-Chef China schaltet sich in Debatte um Strauss-Kahn-Nachfolge ein

Peking China hat sich in die Debatte um die Nachfolge des inhaftierten IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn eingeschaltet.

Die Auswahl der Führungsspitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) solle auf der Basis von «Fairness, Transparenz und Leistung» erfolgen, sagte eine Sprecherin des Aussenministeriums am Dienstag in Peking. «Wir haben die Situation zur Kenntnis genommen, weitere Anmerkungen dafür wären unangemessen», hiess es weiter. Bundeskanzlerin Angela Merkel und andere EU-Spitzenpolitiker wollen wegen der Schuldenkrise auch künftig einen Europäer auf dem Chefsessel der mächtigen Finanzinstitution sehen. Der IWF beteiligt sich mit Milliardenhilfen an den Rettungspaketen für Griechenland, Irland und Portugal. «Wir wissen, dass auf mittlere Zeiträume sicherlich die Schwellenländer auch Anspruch haben - sowohl auf den Posten des IWF-Chefs als auch auf den Posten des Weltbank-Chefs», sagte Merkel. Es gebe in der jetzigen Phase aber gute Gründe, dass Europa auch gute Kandidaten zur Verfügung habe. Als mögliche Kandidatin gilt die französische Finanzministerin Christine Lagarde. Strauss-Kahn war am Samstag in New York festgenommen worden. Dem 62-Jährigen wird versuchte Vergewaltigung eines Zimmermädchens in einem Hotel, sexuelle Nötigung und Freiheitsberaubung vorgeworfen. Der nächste Gerichtstermin ist für Freitag angesetzt.

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