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UBS-Fall wird Diskussion um ETF-Risiken neu entfachen

London Dem Zentrum für internationale Finanzmarktregulierung zufolge wird der Skandal bei der UBS die Diskussion um Risiken im Handel mit börsennotierten Indexfonds (ETFs) neu entfachen.

«Das wird viele Fragen hinsichtlich der systemischen Risiken aufwerfen, welche vom Wachstum der ETFs ausgehen», hiess es am Freitag in einer schriftlichen Stellungnahme von Richard Reid, Forschungsleiter am International Centre for Financial Regulation (ICFR). Die Londoner Organisation setzt sich für Regeln am Finanzmarkt ein, um Anleger besser zu schützen. Börsennotierte Indexfonds stehen seit Monaten verschärft in der Kritik. Der Finanzstabilitätsrat (FSB), die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) und der Internationale Währungsfonds (IWF) hatten börsennotierte Indexfonds im April als Risiko für die Stabilität des globalen Finanzsystems bezeichnet. Andere Institutionen und einige Investoren hatten in die Kritik eingestimmt. Durch Swap- und Wertpapierleihegeschäfte, welche die Fonds eingehen, sei vielfach kaum nachvollziehbar, welche Investitionsrisiken wo lägen.

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