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UBS-Aktie erholt sich teilweise vom Absturz

Die UBS-Aktie hat sich am Freitag vom Absturz um 10,8 Prozent am Vortag teilweise erholt.

Am Nachmittag notierte der Titel 5,8 Prozent fester auf 10,32 Franken. Allein seit Anfang Jahr hat die UBS-Aktie aber rund ein Drittel an Wert verloren. Selbst langjährige Anleger haben viel verloren: Vor zehn Jahren war die UBS-Aktie rund 40 Franken wert gewesen, ehe sie im Zuge der Hochkonjunktur vor der Finanzkrise einen Höchstwert von 75,5 Fr. markierte. Der Kurssturz vom Donnerstag sei zwar übertrieben und fundamental nicht begründet gewesen. Analysten und Anleger zeigten sich aber weiter bestürzt über den riesigen Handelsverlust in der Investmentbank. Als Folge rechnet die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) für das dritte Quartal mit einem Quartalsverlust der UBS von 400 Millionen Franken. Die Kernkapitalquote dürfte zudem um rund 0,4 Prozentpunkte sinken. Helvea prognostizierte für das laufende Quartal gar ein Minus von 475 Millionen Franken. Die UBS selber hatte erklärt, es sei möglich, dass sie rote Zahlen schreiben werde. Verschiedene Banken senkten am Freitag ihre Kursziele für die UBS-Aktien. Sollte sich der Bericht der BBC bewahrheiten, wonach der beschuldigte Händler seine Vorgesetzten selber über seine nicht- autorisierten Transaktionen informiert hatte, würde das die interne Risikokontrolle in einem noch schlechteren Licht erscheinen lassen, hiess es am Markt. Solange die Bank Ablauf und Ursache des Verlustes nicht im Detail erklärt habe und aufzeige, wie die Probleme gelöst werden sollen, bleibe das Vertrauen beeinträchtigt, konstatierte die ZKB. Vontobel schloss auch personelle Konsequenzen im Top-Management nicht aus.

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