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UBS will «Ramschpapiere» im Wert von 1,5 Milliarden Dollar verkaufen

Die Grossbank UBS will «Ramschpapiere» mit einem Nominalwert von 1,5 Milliarden

Dollar verkaufen. Interessenten für die CDO (Collateralized Debt Obligation) unter dem Namen «Wave» können ihr Angebot laut Medienberichten bis am (heutigen) Mittwoch einreichen. Der Verkauf steht im Zusammenhang mit dem Abbau der «Legacy Assets» durch die Grossbank, wie bei der UBS zu erfahren war. Die UBS hatte anlässlich des Quartalsergebnisses mitgeteilt, ihre risikobehafteten «Legacy»-Positionen bis Ende des Jahres auf einen Betrag von 45 Milliarden Fr. abbauen zu wollen. Im ersten Quartal 2012 hatte die Grossbank die «Legacy Assets» von 62 Milliarden auf 59 Milliarden Fr. reduziert. Die im Jahr 2007 geschaffenen CDO beinhalten Hypotheken auf gewerbliche Immobilien wie Wolkenkratzer, Einkaufszentren und Hotels, wie es in Berichten der Nachrichtenagentur Bloomberg und der «Financial Times» heisst. Die Ratingagentur Moody's habe einige der Wertpapiere kürzlich mit dem Ramschstatus «Caa1» bewertet. Sollten die Schulden vollumfänglich bedient werden, würde sich die Rendite gemäss Analysten-Schätzungen auf 10 bis 20 Prozent belaufen. In den vergangenen Monaten hatte bereits die US-Notenbank Hypothekenpapiere in Milliardenhöhe auf dem Markt verkauft, die sie 2008 bei der Rettung des Versicherers AIG übernommen hatte.

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