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Trotz Kursrückgang von Nestlé bleibt Schweizer Börse im Plus

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Dienstag nach einem volatilen Handel knapp im Plus geschlossen.

Im Laufe des Tages war der Swiss Market Index (SMI) sowohl nach schlechten Konjunkturdaten aus der Eurozone wie auch nach den Zahlen zum Konsumentenvertrauen in den USA ins Minus gerutscht. Ohne das Indexschwergewicht Nestlé, dessen Aktienkurs nach der Herabstufung durch den Vermögensverwalter Bernstein 2,1 Prozent ins Minus fiel, hätte der SMI deutlicher im Plus geschlossen. Stattdessen schloss er 0,05 Prozent höher auf 5449,16 Punkten. Der breite Gesamtmarkt, gemessen am Swiss Performance Index (SPI), stieg dagegen um 0,16 Prozent auf 4971,48 Punkte. Zu den wenigen Verlierern am Dienstag zählten auch das Pharmaunternehmen Actelion und der Versicherer Bâloise, deren Aktein 1,4 respektive 2,0 Prozent an Wert einbüssten. Trotz schwacher Konjunkturdaten am oberen Ende der Rangliste der Kursgewinner aufgeführt sind konjunktursensitive Papiere. So legten die Aktien des Erdölförderdienstleisters Weatherford 4,0 Prozent und jene Sonova 2,8 Prozent an Wert zu. ABB-Aktien verteuerten sich um 1,4 Prozent, jene des Zementherstellers Holcim und des Personalvermittlers Adecco um je 1,2 Prozent. Mit deutlichen Zuwächsen zeigten sich auch die Aktien der Finanzbranche. Anleger suchten insbesondere Papiere der Bank Julius Bär ( 1,9 Prozent), aber auch solche der Credit Suisse ( 1,4 Prozent) und der UBS ( 1,6 Prozent). Händler verwiesen auf den starken Nachholbedarf des Sektors nach den markanten Kursrückgängen der vergangenen Wochen. Der Börsenwert der Zurich Financial Services (ZFS) stieg 0,7 Prozent, jener des Rückversicherers Swiss Re um 0,9 Prozent und der von Swiss Life 2,0 Prozent. Die Aktien der beiden Luxusgüterherstellern Richemont ( 1,4 Prozent) und Swatch ( 1,3 Prozent) zeigten Kursveränderungen, die der Abstufung durch die Analysten der Deutschen Bank widersprachen.

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