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Treuhänder greift nach Vermögen der Madoff-Familie

New York Für die Familie des Milliardenbetrügers Bernard Madoff geht es ans Eingemachte.

Der vom Gericht bestellte Treuhänder Irving Picard greift nach dem Vermögen des Clans. Er wirft den Angehörigen in Klagen vor, dass sie mit den Geldern aus den Betrügereien ihre eigenen Firmen hochgepäppelt hätten. Die Millionen will Irving zurück haben für die Madoff-Opfer. Unter den Unternehmen, aus denen Irving einen zweistelligen Millionenbetrag ziehen will, sind eine Biotechnologiefirma, ein Hedgefonds sowie Öl- und Gasbesitzungen. Der Treuhänder reichte die Klageschriften beim Insolvenzgericht in Manhattan ein. Madoff war vor einem Jahr wegen des grössten Betrugs in der Finanzgeschichte verurteilt worden und sitzt für 150 Jahre im Gefängnis. Er hatte tausende Anleger über Jahre mit einem mehr als 60 Mrd. Dollar schweren Schneeballsystem erleichtert. Treuhänder Irving klappert nun das Umfeld Madoffs ab, um zumindest einen Teil des Geldes wieder aufzutreiben. Neben ehemaligen Mitarbeitern und Geschäftspartner hat Irving auch die Familie schon länger im Visier, von denen viele in Bernard Madoffs Investmentfirma arbeiteten. Die Klagen richten sich in erster Linie gegen seine Frau Ruth, seinen Bruder Peter, seine Söhne Andrew und Mark sowie die Nichte Shana. Bis dato hat der Treuhänder 1,5 Mrd. Dollar für die Opfer zurückgeholt.

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