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Trend zu mehr Firmenkonkursen hält an

Immer mehr Unternehmer werfen den Bettel hin: Im September erhöhte sich die Zahl der Firmenkonkurse in der Schweiz um 18,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Über die ersten neun Monate gesehen beträgt der Anstieg ebenfalls rund ein Fünftel. 4645 Unternehmen gingen von Januar bis Ende September pleite, wie die Gläubigervereinigung Creditreform am Montag mitteilte. Ein Teil der Zunahme ist auf eine Gesetzesänderung zurückzuführen: Die Behörden leiten verstärkt gegen inaktive Firmen (»Karteileichen») den Konkurs ein. Konkurse aus Insolvenz gab es in den ersten neun Monaten gut 12 Prozent mehr. Neu gegründet wurden im September 2767 Firmen, 4,3 Prozent weniger als vor einem Jahr. Über die ersten neun Monate gesehen beträgt der Anstieg aber gleichwohl 6,5 Prozent (auf total 27'500 Firmen). Besonders lebendig ist der Gründergeist im Kanton Bern und in der Zentral- und Ostschweiz. Sowohl im September als auch in den ganzen neun Monaten nahmen die Handelsregister mehr Löschungen vor, der Anstieg beträgt knapp 3 beziehungsweise gut 10 Prozent. Netto entstanden in der Schweiz im September somit 974 Firmen (-gut 15 Prozent). Seit Jahresbeginn erhöhte sich die Firmenzahl um 8491. Das ist rund 1 Prozent weniger als vor einem Jahr. Ziemlich stabil präsentiert sich die Lage bei den Haushalten: Im September wurden über 469 Private den Konkurs eröffnet (&0,6 Prozent). Seit Januar gingen 4196 Privatpersonen pleite, 2,5 Prozent weniger als in den ersten neun Monaten 2009.

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