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Transocean sieht wegen Ölpest BP in der Pflicht

Der Ölbohrkonzern Transocean schiebt die Verantwortung und damit die Haftung für die Folgen der Ölpest im Golf von Mexiko einmal mehr auf BP.

Er sei zuversichtlich, dass BP den vertraglichen Pflichten für Schadenersatz nachkomme, sagte Transocean-Chef Steven Newman am Donnerstag während einer Telefonkonferenz zur Vorlage der Zweitquartalszahlen. Transocean stehe weiterhin im Dialog mit US-Behörden und - Institutionen und arbeite daran, die Gründe für das Unglück zu klären. Der Aktienrückkauf sei derzeit gestoppt, hielt Newman fest. Bezüglich möglicher Zahlungsausfälle von Kunden, die sich auf höhere Gewalt beriefen, gab sich Newman zuversichtlich. Zwar wollten sich zwei Kunden wegen des Moratoriums der US-Regierung aus Leasing- Verträgen für Tiefseebohrungen zurückziehen. «Es gibt aber keinen ernsthaften Disput», sagte Newmann. Transocean sende den Kunden Rechnungen und diese bezahlten. Die Transocean-Bohrinsel «Deepwater Horizon» war am 20. April im Golf von Mexiko explodiert. BP hatte sie von Transocean geleast. Erst diese Woche ist es gelungen, das lecke Bohrloch mit Schlamm zu schliessen, nun soll mit der dauerhaften Versiegelung mit Zement begonnen werden. Notiz an die Redaktion: Folgt Zusammenfassung bis 17.45 Uhr.

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