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Time Warner trotzt mit Kabelsendern der Print-Flaute

New York Auch der US-Medienkonzern Time Warner hat dank seiner Kabelsender den Gewinn gesteigert.

Wie beim Rivalen News Corp setzte die Sparte im dritten Quartal mehr um und half somit, den Überschuss netto um zwei Prozent auf 838 Millionen Dollar zu erhöhen. Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, rutschte der Umsatz in der Film- und Fernsehunterhaltungssparte dagegen binnen Jahresfrist um 400 Millionen Dollar ab. Damals hatten vor allem Fans des Kinozauberers «Harry Potter» die Kassen gefüllt. Der Konzernumsatz fiel um drei Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar und lag knapp unter den Erwartungen der Experten. Time Warner bestätigte den Jahresausblick, der ein bereinigtes Gewinnwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich vorsieht. Auf dem absteigenden Ast bleibt aber das Zeitschriftengeschäft mit Titeln wie «Time» und «Sports Illustrated». Weil Anzeigen und Abonnenten in der Wirtschaftsflaute wegfielen, sank der Umsatz um sechs Prozent. In den USA und Europa kämpfen viele Print-Produkte ums Überleben: Kürzlich hatte das traditionsreiche US-Magazin «Newsweek» angekündigt, seine gedruckte Ausgabe einzustellen und nur noch online zu erscheinen.

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