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Tessiner Bankengruppe BSI mit starkem Gewinnrückgang im Halbjahr

Die Tessiner Bankengruppe BSI hat im ersten Halbjahr 2010 einen starken Gewinnrückgang hinnehmen müssen.

Die Tochter des italienischen Versicherungskonzerns Generali verbuchte noch 38,6 Mio. Fr. Reingewinn nach 91,2 Mio. im ersten Halbjahr 2009. In einem unsicheren Marktumfeld entsprächen die Resultate den Erwartungen, teilte die Bank am Montag mit. Der Neugeldzufluss erreichte 1,8 Mrd. Franken. Die verwalteten Vermögen gingen im Vergleich zur Vorjahresperiode um 3,5 Prozent auf 75,4 Mrd. Fr. zurück. Dieser Rückgang hat seinen Grund im schwächelnden Euro, der seit Jahresbeginn gegenüber dem Franken 11 Prozent einbüsste. Der Bruttogewinn belief sich auf 123,3 Mio. Franken, im Vergleich zum ersten Halbjahr 2009 ein Rückgang um 23,7 Prozent. Ausschlaggebend dafür sind nach BSI-Angaben höhere Kosten wegen Investitionen der Gruppe in Asien. Die 1873 in Lugano gegründete Bank ist eines der ältesten Institute der Schweiz. Die Vermögensverwalter werden seit 1998 vom italienischen Versicherungskonzern Generali kontrolliert. BSI verfügt über Niederlassungen in der Schweiz, Europa, Lateinamerika, im Nahen Osten und in Asien.

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