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Tessin interessiert an Alpiq-Stauwerken

Ein neuer Käufer für die Wasserkraftanlagen von Alpiq bringt sich ins Spiel. Allerdings kritisiert die Tessiner Regierung die Verkaufskonditionen.

Behörden wollen Wasserläufe verwalten: Die Staumauer im Blenio-Tal. (Archivbild)
Behörden wollen Wasserläufe verwalten: Die Staumauer im Blenio-Tal. (Archivbild)
Keystone

Der Kanton Tessin ist an einer Übernahme der von Alpiq gehaltenen Stauwerke Maggia und Valle di Blenio interessiert. Diese sind Teil der 49 Prozent der Alpiq-Wasserkraftanlagen, die der Westschweizer Stromkonzern verkaufen möchte, um seine Verschuldung zu reduzieren.

Die Tessiner Regierung kritisiert jedoch die Verkaufskonditionen von Alpiq. Als problematisch empfinden die Tessiner Behörden, dass die Stauanlagen als Paket verkauft werden sollen. Alpiq müsse das Paket aufschnüren, forderte Sandro Pitozzi, Verantwortlicher für das Tessiner Finanz- und Wirtschaftsdepartement (DFE) am Mittwochabend im Lokalfernsehen TeleTicino.

Bereits vergangene Woche hätten die kantonalen Behörden ihr Interesse an den Alpiq-Anlagen in den Südalpen bekundet. Zu den derzeitigen Bedingungen würde dies aber auf eine «einfache Finanzbeteiligung» herauslaufen – das Ziel der Behörden sei aber die Verwaltung der Wasserläufe, betonte Pitozzi.

Das Alpiq-Portfolio:

Zum Handeln gezwungen: Alpiq-Chefin Jasmin Staiblin (links) und Finanzchef Thomas Bucher mussten für 2015 einen Reinverlust von 830 Millionen Franken bekannt geben. (7. März 2016)
Zum Handeln gezwungen: Alpiq-Chefin Jasmin Staiblin (links) und Finanzchef Thomas Bucher mussten für 2015 einen Reinverlust von 830 Millionen Franken bekannt geben. (7. März 2016)
Urs Flueeler, Keystone
Um an Geld zu kommen, wollte Alpiq zunächst knapp die Hälfte seines Wasserkraftportfolios verkaufen, wie der Konzern im März bekannt gab : Zervreilasee, oberhalb von Vals im Bündnerland, dessen Stromproduktion dem Energiekonzern gehört.
Um an Geld zu kommen, wollte Alpiq zunächst knapp die Hälfte seines Wasserkraftportfolios verkaufen, wie der Konzern im März bekannt gab : Zervreilasee, oberhalb von Vals im Bündnerland, dessen Stromproduktion dem Energiekonzern gehört.
Alessandro Della Bella, Keystone
In der Turbinenhalle: Ein Monteur vor den Turbinen des Kraftwerks Cleuson-Dixence.
In der Turbinenhalle: Ein Monteur vor den Turbinen des Kraftwerks Cleuson-Dixence.
Laurent Gillieron, Keystone
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SDA/woz

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