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Teilerfolg für AWD: Gericht weist vier weitere Klagen ab

Hannover Die Swiss-Life-Tochter AWD hat in der Klagewelle wegen möglicher Falschberatung und umstrittener Provisionszahlungen einen erneuten Teilerfolg erzielt.

Das Landgericht Hannover wies in vier weiteren Fällen Vorwürfe von Anlegern gegen den Finanzdienstleister ab. Dabei ging es um die Frage, ob AWD-Berater zu hohe Prämien für den Vertrieb von Medienfonds bekamen. «Die Kammer hat keine Verletzung der Aufklärungs- oder Beratungspflichten erkennen können», sagte Gerichtssprecher Matthias Kannengiesser am Freitag der deutschen Nachrichtenagentur dpa. «Die Entscheidungen bestätigen auch in Hannover ein weiteres Mal die bisherige bundesweite Rechtsprechung - zu den Provisionsvorwürfen gibt es bisher kein negatives Urteil zulasten von AWD», erklärte Firmensprecher Andreas Fischer. In mittlerweile über 70 Fällen sei der Vorwurf überhöhter Provisionen von Gerichten abgewiesen worden, in über 120 weiteren Verfahren seien Klagen wegen offenbar erkannter Aussichtslosigkeit bereits zurückgenommen worden. Hintergrund: In der Zeit um den Börsengang des von Carsten Maschmeyer gegründeten Unternehmens im Jahr 2000 hatten viele Anleger in vom AWD vertriebene Finanzprodukte investiert und später hohe Verluste erlitten. Dafür fordern sie nachträglich Entschädigung. Auch in Österreich haben Anleger Verfahren angestrengt.

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