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Talfahrt von Pelikan geht weiter: Weniger Umsatz und mehr Verlust

Beim Schreibwaren- und Büromaterialhersteller Pelikan geht die Talfahrt weiter.

Im vergangenen Jahr tauchte der Umsatz erneut, während der Verlust sich deutlich vergrösserte. Auch 2011 ist kein Aufschwung in Sicht. Der Umsatz sank im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf 272,7 Millionen Franken, wie Pelikan am Dienstag bekannt gab. Einerseits leidet die Gruppe seit 2008 unter den Folgen der Wirtschaftskrise. Andererseits seien strategische Entscheide für den Rückgang verantwortlich. Pelikan hatte entschieden, nur noch auf eigene Marken zu setzen und deswegen die Vertriebsvereinbarungen mit Faber- Castell und Henkel beendet. Einsparungen konnten den Umsatztaucher nicht auffangen. So hat sich der operative Verlust gegenüber dem Vorjahr auf 7,2 Millionen Fr. verzweieinhalbfacht. Unter dem Strich vergrösserte sich der Reinverlust um über ein Viertel auf 10,7 Millionen Franken. In den Hauptmärkten Europas verliefen die Geschäfte harzig, auch im wichtigsten Absatzgebiet Deutschland, wo Pelikan 46 Prozent seines Umsatzes erzielt. Die Schweiz machte nur noch 3,2 Prozent der Verkäufe aus. Dagegen konnte Pelikan in Lateinamerika kräftig zulegen. Im laufenden Geschäftsjahr 2011 sei nicht mit einer signifikanten Verbesserung des Umsatzes zu rechnen. Die Profitabilität solle durch Synergien und Kosteneinsparungen aus dem Kauf des Büroartikelherstellers Herlitz steigen. Darüber hinaus will Pelikan neue Märkte erschliessen, um die Umsätze zu erhöhen und die Profitabilität zu verbessern.

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