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Swissmetal baut in Dornach 268 Stellen ab

Der Buntmetallverarbeiter Swissmetal hat am Freitagnachmittag bekanntgegeben, dass die Tochter Swissmetal Industries AG die operativen Aktivitäten nicht mehr aus eigener Kraft tragen kann.

Konkret heisst dies: Am Standort Dornach werden 268 Stellen abgebaut. Der Verwaltungsrat der Swissmetal Industries habe beschlossen, die künftigen Aktivitäten auf die tragfähigen und rentablen Geschäftsbereiche zu beschränken, um so das Fortbestehen dieser Geschäftsbereiche zu sichern, heisst es im Communiqué. Dies habe die Entlassung von 268 Mitarbeitenden am Standort Dornach zur Folge, teilte das Unternehmen mit. Die Swissmetal Industries AG versichert aber gleichzeitig, weiter mit allen interessierten Parteien sprechen zu wollen, «um die bestmögliche Lösung zu erarbeiten und umzusetzen». Zurzeit fänden Beratungen zwischen dem Staatssekretariat für Wirtschaft (seco), den Kantonen Bern und Solothurn sowie den Gewerkschaften über weitere mögliche Massnahmen statt. Diese sollen bis am kommenden Montag, dem 22. August, und damit vor Vollzug der beschlossenen Kündigungen, mit Swissmetal und dem Sachwalter Fritz Rothenbühler besprochen werden. Würden diese Massnahmen der Swissmetal zusätzliche Freiräume gewähren, könnte dies zu einer Neubeurteilung der Situation führen, heisst es bei Swissmetal. Der Produktionsstandort in Reconvilier BE ist von diesem Personalabbau nicht betroffen. Auch der deutsche Produktionsstandort in Lüdenscheid läuft uneingeschränkt weiter. Die Swissmetal Industries AG befindet sich seit dem 20. Juli in der provisorischen Nachlassstundung. Das Unternehmen hatte am 7. Juli ein Konsultationsverfahren mit den Sozialpartnern über eine mögliche Massenentlassung am Standort Dornach eingeleitet. Diese Konsultationsphase ist am Freitag (heute) nun abgelaufen und die befürchtete Massenentlassung Tatsache geworden. Notiz an die Redaktion: Folgt mehr nach MK

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