Zum Hauptinhalt springen

Swiss Re legt im Kerngeschäft wegen Katastrophen drauf 812 Mio. Dollar Gewinn im zweiten Quartal - Starker Anlagenertrag

Swiss Re hat im zweiten Quartal 812 Mio.

Dollar Gewinn geschrieben, nachdem in der Vorjahresperiode als Folge der Finanzkrise noch ein Verlust von 342 Mio. Dollar resultiert hatte. Im Kerngeschäft war der zweitgrösste Rückversicherer der Welt jedoch nicht profitabel. Allein das Erdbeben in Chile und die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko bürdeten der Swiss Re Kosten in Höhe von 830 Mio. Dollar auf, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Das Verhältnis von Schadenskosten zu den Prämieneinnahmen (Combined Ratio) beläuft sich auf 102,0 Prozent: Swiss Re legt im Kerngeschäft drauf. Bei den Prämien muss Swiss Re einen Rückgang um 16 Prozent auf 4,68 Mrd. Dollar hinnehmen. Die Rückversicherer sehen sich dazu fallenden Preisen gegenüber: In der Erneuerungsrunde im Juli seien die Preise schätzungsweise um 3 Prozent zurückgegangen, schreibt Swiss Re. Der gute Ertrag der Kapitalanlagen stärkt die Swiss Re hingegen: Das Eigenkapital erhöhte sich zwischen April und Juni um 1,3 Mrd. Dollar auf 27,5 Mrd. Dollar. Die Altlasten an toxischen Papieren, die Swiss Re aus der Zeit vor der Krise in den Büchern hat, hätten weiter reduziert werden können, hiess es.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch