Zum Hauptinhalt springen

Sunrise-Kauf: CVC sieht sich als langfristiger Investor Vergeblich um SIG und Forbo geworben

Die Beteiligungsgesellschaft CVC Capital Partners sieht sich als langfristige Investorin.

Sie konzentriert sich auf die Entwicklung von Unternehmen und bleibt in der Regel fünf Jahre oder länger investiert, bevor sie eine Beteiligung wieder abstösst. CVC wolle «dauerhafte Werte» schaffen, schreibt die Gesellschaft auf ihrer Internetseite. Damit grenzt sie sich von anderen Beteiligungsgesellschaften ab, die oft als «Heuschrecken» kritisiert werden. Der Vorwurf: Die Investoren fallen über ein Unternehmen her und pressen es aus, weil sie nur an der kurzfristigen Rendite interessiert sind. Dann ziehen sie weiter, ohne sich um die Folgen zu kümmern. Breite Beteiligungen Die ursprünglich britische CVC Capital Partners ist seit bald drei Jahrzehnten am Markt ist und hat ihren Sitz nun in Luxemburg. Die Gesellschaft besitzt derzeit nach eigenen Angaben weltweit rund fünfzig Unternehmen mit insgesamt über 395'000 Angestellten. Diese erwirtschaften einen Jahresumsatz von über 97 Mrd. Franken. CVC ist breit aufgestellt. Zu den bekanntesten Unternehmen gehören der deutsche Industriekonzern Evonik, der britische Kofferhersteller Samsonite und die spanische Kleiderkette Cortefiel. Zum europäischen Portfolio gehört überdies Formel 1, ein weltweiter Vermarkter von Motorsport-Rechten. Ferner besitzt CVC die grösste Mediengruppe Australiens, die PBL Media. In der Schweiz machte die CVC Capital Partners Schlagzeilen, als sie sich die Industriefirmen SIG und Forbo unter den Nagel reissen wollte - allerdings vergeblich. Mit der am Freitag angekündigten, 3,3 Mrd. Fr. teueren Übernahme des Telekomunternehmens Sunrise gelingt CVC hierzulande nun doch noch ein Coup.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch