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Studie: Italiens Gastgewerbe unterschlägt Steuern in Milliardenhöhe

Rom Das Gastgewerbe in Italien wird einer Studie zufolge in diesem Jahr rund 13,5 Milliarden

Euro an Steuern unterschlagen. Diese Summe entgehe dem Staat, weil Bars und Restaurants, Hotels und Strandliegenverpächter rund 36 Milliarden Euro Einnahmen gar nicht versteuerten. Die grössten Steuerhinterzieher seien die Kleinstunternehmen: kleine Pensionen etwa oder familienbetriebene Restaurants, teilte die Forschungsgruppe Cescat am Freitag mit. Laut Cescat werden im Süden des Landes mehr Steuern hinterzogen als im Norden. Offiziellen Schätzungen zufolge wird das Gastgewerbe in diesem Jahr rund 185 Milliarden Euro Umsatz machen, das sind etwa zwölf Prozent des italienischen Bruttoinlandsprodukts (BIP). Experten schätzen die Summe, die dem italienischen Staat durch Steuerhinterziehung in allen Branchen entgeht, auf rund acht Prozent des BIP jedes Jahr.

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