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Streit Actelion gegen Asahi einen Schritt weiter

Der Rechtsstreit des Baselbieter Biotechnologieunternehmens Actelion mit dem japanischen Konkurrenten Asahi Kasei Pharma wegen des Lizenzabkommens für den Produktkandidaten Fasudil ist einen Schritt weiter.

Die Entschädigung von 517 Millionen Dollar an Asahi wurde eingetragen. Der Betrag wurde den Japanern im Mai von den Geschworenen zugesprochen. Das teilte Asahi am Freitag mit. Nun müsse das Gericht noch die «post trial motions» - Anträge bei der zuständigen Richterin - abarbeiten, sagte ein Actelion-Sprecher auf Anfrage der Wirtschaftsnachrichtenagentur AWP. Danach werde Actelion, wie bereits angekündigt, Rekurs einlegen. Mit dem eingetragenen Geschworenenentscheid hat der California Superior Court Actelion zur Zahlung einer Entschädigung von 516,6 Millionen Dollar verurteilt. Actelion fordert, wie bereits Ende Juni bekannt gegeben, mit den eingereichten Anträgen eine Reduktion der Entschädigungszahlung. Asahi soll demnach entweder eine Zahlung von 358,95 Millionen Dollar für angeblich angefallene Umsatzeinbussen erhalten oder eine Kompensation für angeblich angefallene Entwicklungskosten in Höhe von 187,4 Millionen Dollar. Diese «post trial motions» dürften gemäss dem Actelion-Sprecher in zwei bis drei Monaten behandelt sein. Wegen dem Rechtsstreit hatte Actelion für 2011 Rückstellungen in der Höhe von 577 Millionen Dollar bekannt gegeben. Das entsprach der zuerst festgesetzten Schadensumme, die unterdessen reduziert wurde. Asahi hatte Ende 2008 beim Bundesstaat Kalifornien eine Klage gegen Actelion und die 2007 übernommene Tochter CoTherix eingereicht. Der Rechtsstreit bezieht sich auf eine zwischen Asahi und CoTherix für den Wirkstoff Fasudil abgeschlossene Lizenz- und Entwicklungsvereinbarung, die Actelion nach der Akquisition von CoTherix sistiert hatte.

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