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Streikgefahr auf Spaniens Flughäfen weitgehend gebannt

Madrid Die Gefahr von Streiks auf den spanischen Flughäfen in der Ferienzeit ist weitgehend gebannt.

Die Madrider Regierung verständigte sich mit den Gewerkschaften am Mittwoch im Grundsatz auf einen Kompromiss, der den Weg zu einer Absage der Streiks freimachen soll. Die Gewerkschaften hatten die Flughafenangestellten in der Zeit von den Osterferien bis zum August an insgesamt 22 Tagen zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Die Streiks sollten sich gegen die geplante Teilprivatisierung des staatlichen Flughafenbetreibers AENA richten. Die Regierung sagte den Gewerkschaften nun zu, dass die Arbeitsplätze der AENA-Angestellten garantiert bleiben. Ausserdem sollen die Bestimmungen in den Arbeitsverträgen der Beschäftigten nicht angetastet werden. Damit die Gewerkschaften die Streiks absagen können, müssen die AENA-Angestellten den Kompromiss in der kommenden Woche noch in Urabstimmungen billigen. Die Streikankündigung hatte die Tourismusbranche in Alarmstimmung versetzt. Die Hoteliers und Reiseveranstalter befürchten, dass die Streikwelle die Hoffnungen auf eine Neubelebung der Reisebranche zunichtemachen könnte.

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