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Streik bei Elsässer Petroplus-Raffinerie beendet

Die Proteststreiks bei der Petroplus-Raffinerie im elsässischen Reichstett sind zu Ende.

Die Streikenden heben die Betriebsblockade, die seit dem 15. Oktober andauerte, auf. Die Raffinerie soll frühestens in der kommenden Woche die Produktion wieder aufnehmen. Hintergrund der Blockade bei der Raffinerie nördlich von Strassburg sind Befürchtungen der Arbeiter um die Zukunft der Anlage. Vor zehn Tagen traten sie in Streik. Der Arbeitskonflikt hat keinen Zusammenhang mit den Streiks in ganz Frankreich wegen der umstrittenen Rentenreform. Der Raffinerie-Betreiber Petroplus hatte am vergangenen Donnerstag angekündigt, er wolle in Reichstett die operative Tätigkeit beenden und die Anlage stattdessen als Terminal verwenden. 253 Stellen sollten der Umwandlung zum Opfer fallen. Zuvor hatte das Unternehmen keinen Käufer für die Anlage gefunden. An einer Versammlung hätten sich die Arbeiter per Abstimmung zur Aufhebung der Blockade entschlossen, teilten die involvierten Gewerkschaften am Montag mit. Damit solle Petroplus die Möglichkeit erhalten, um seine Zussage einzuhalten, wonach die Raffinerie bei einer allfälligen Weiterführung mit Rohöl beliefert würde.

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