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Star-Investoren wie Soros steigen bei Gold aus

New York/Boston US-Star-Investor George Soros hat im ersten Vierteljahr 2011 fast seine gesamten Gold-Bestände im Wert von knapp 800 Millionen

Dollar verkauft. Einige andere grosse US- Investoren - etwa Eric Mindich und Paul Touradji - zogen sich ebenfalls aus dem Edelmetall zurück. Der bekannte Gold-Optimist John Paulson hielt dagegen an Gold fest, wie aus Meldungen an die US-Börsenaufsicht SEC vom Montag hervorgeht. In den USA sind institutionelle Investoren dazu verpflichtet, ihre Transaktionen quartalsweise an die SEC zu melden. Diese Dokumente bieten den besten Einblick in die Spekulationen von Hedgefonds. Soros hatte die Preisentwicklung beim Gold schon Anfang 2010 als die «ultimative Blase» bezeichnet. Den SEC-Daten zufolge stiess er sein Gold lange vor dem jüngsten Preisrutsch am Rohstoff-Markt ab - Berichte über seine Verkäufe waren einer von mehreren Auslösern für den Kollaps der Kurse. Um in Gold zu investieren, hatten die Wall-Street-Grössen vor allem auf börsennotierte Indexfonds (ETFs) zurückgegriffen, die Barren in ihren Portfolios hielten. Eric Mindich, Chef der des Hedgefondsanbieters Eton Park Capital Management, hat seine Investitionen in Gold-ETFs der SEC zufolge im ersten Quartal halbiert. Und Paul Touradji, der einen der weltweit grössten Hedgefonds auf Rohstoffe verwaltet, verkaufte Anteile am SPDR Gold Shares im aktuellen Wert von 25 Millionen Dollar.

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