Büttiker zu Land, zu Luft und jetzt auf Wasser

BLT-Direktor Andreas Büttiker ist neu in den Verwaltungsrat der Schweizerischen Rheinhäfen gewählt worden.

Hat nun auch ein Hafenmandat: BLT-Direktor Andreas Büttiker.

Hat nun auch ein Hafenmandat: BLT-Direktor Andreas Büttiker.

(Bild: Dominik Plüss)

Andreas Büttiker wird den Sitz von Martina Gmür erben, die per Ende Jahr für den scheidenden früheren SBB-Boss Benedikt Weibel an die Spitze des Hafen-Verwaltungsrats rückt. Dies teilt die Baselbieter Regierung in einem Communiqué am Dienstag mit.

Büttiker hatte per Ende 2017 den Verwaltungsrat des Euro-Airports verlassen und gab damals «Zeitgründe» an. «Das Mandat als Vizepräsident beim Flughafen forderte 25 Prozent meiner Zeit – viel mehr, als ich erwartet hatte.» Nun geht es vom Flughafen zum Rheinhafen. Dort rechne er mit einem Arbeitspensum nur um die fünf Prozent, begründet der CEO der BLT seine Bewerbung für das neue Mandat. Offenbar besteht beim Chef von Bahnhöfchen und Haltestellen genügend Zeit für eine Nebenbeschäftigung.

Infrastrukturwissen

Er sei wegen seiner Erfahrungen angefragt worden. Dennoch habe er sich einem ordentlichen Bewerbungsverfahren mit Mitbewerbern stellen müssen, sagt Büttiker. Profitieren könne man von seinem Wissen im Umgang mit Infrastrukturprojekten. Er führt etwa den Doppelspurausbau Spiesshöfli im Leimental an und die Erneuerung der Waldenburgerbahn.

Seine Liebe zur Schifffahrt habe er, unabhängig von Gedankenspielen um ein Verwaltungsratsmandat, vor 2,5 Jahren entdeckt, als er eine Rheinfahrt Basel–Antwerpen im Koppelverband mitgemacht habe. «Da ist das Kind im Manne erwacht.» Büttiker hat sich zum Ziel gesetzt, die Bedeutung der Rheinhäfen stärker in den Fokus zu rücken.

wah

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