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Staatliche Milliardenhilfe für angeschlagene Air India

Neu Delhi Die indische Regierung hält die verlustreiche staatliche Fluggesellschaft Air India mit einem Hilfspaket von umgerechnet 5,3 Milliarden

Fr. weiter in der Luft. Luftfahrtminister Ajit Singh sagte am Donnerstag, die über die Dauer von acht Jahren geplante Unterstützung sei an Sparmassnahmen geknüpft. «Sonst kann und wird die Regierung nicht damit fortfahren, öffentliche Gelder zum Unterhalt von Air India zu verwenden.» Air India hat seit dem Zusammenschluss mit der zweiten staatlichen Fluglinie Indian Airlines im Jahr 2007 nach eigenen Angaben umgerechnet rund 3,6 Milliarden Fr. Verluste angehäuft. Als Grund gelten hohe Kerosinpreise, die grosse Anzahl an Angestellten und Schwächen im Management. Singh sagte weiter, das Kabinett werde sich demnächst mit dem Vorschlag befassen, ausländischen Fluggesellschaften bis zu 49 Prozent Beteiligung an indischen Fluggesellschaften zu erlauben. Der Flugverkehr in Indien hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen, der Wachstumsmarkt ist umkämpft. Die meisten Fluggesellschaften sind defizitär. Auch die private indische Fluglinie Kingfisher kämpft um ihr Überleben.

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