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Spitzenbanker auf dem Grill

CS-Chef Brady Dougan muss morgen in den USA vor Kongressabgeordneten antraben. Das sogenannte Grillieren hat auch schon peinlich geendet, wie Beispiele zeigen.

Erst entschuldigte er sich: Der frühere Finanzchef der UBS-Vermögensverwaltung Mark Branson bei seinem ersten Auftritt vor dem Senatsausschuss am 17. Juli 2008. (AP Photo/Susan Walsh)
Erst entschuldigte er sich: Der frühere Finanzchef der UBS-Vermögensverwaltung Mark Branson bei seinem ersten Auftritt vor dem Senatsausschuss am 17. Juli 2008. (AP Photo/Susan Walsh)
Susan Walsh/AP, Reuters
Später blieb er höflich, aber standhaft: Mark Branson bei seinem zweiten Auftritt vor dem US-Senatsausschuss vom 4. März 2009.
Später blieb er höflich, aber standhaft: Mark Branson bei seinem zweiten Auftritt vor dem US-Senatsausschuss vom 4. März 2009.
J. Scott Applewhite/AP, Keystone
Alles wird besser: Andrea Orcel, Chef der Investmentbank der UBS, gelobte im Rahmen der gleichen Anhörungsserie Besserung für die Bank. Die Kontrollsysteme sollen überarbeitet werden, damit Skandale wie im Libor-Fall oder beim Händler Kweku Adoboli so nicht mehr vorkommen können.
Alles wird besser: Andrea Orcel, Chef der Investmentbank der UBS, gelobte im Rahmen der gleichen Anhörungsserie Besserung für die Bank. Die Kontrollsysteme sollen überarbeitet werden, damit Skandale wie im Libor-Fall oder beim Händler Kweku Adoboli so nicht mehr vorkommen können.
Facundo Arrizablaga/EPA, Keystone
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Die UBS bildete den Auftakt. Am 17. Juli 2008, mitten in der Finanzkrise, mussten zwei Manager der Bank vor einem Senatsausschuss Auskunft geben über die Praktiken der Bank in Zusammenhang mit der Steuerflucht amerikanischer Kunden. Anwesend war einerseits Mark Branson, heute interimistischer Leiter der Finanzmarktaufsicht Finma, damals Finanzchef des Bereichs Vermögensverwaltung bei der UBS. Und Martin Liechti, der Chef des amerikanischen Vermögensverwaltungsgeschäfts der Schweizer Bank. Die US-Behörden hatten Liechti zuvor daran gehindert, das Land zu verlassen. Auslöser dafür war die Aussage eines früheren Angestellten gewesen, dessen Name noch für Furore sorgen sollte: Bradley Birkenfeld.

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