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Spanien nimmt frisches Geld auf - Libyen-Unruhen belasten

Madrid Spanien hat sich trotz der wachsenden Nervosität wegen der Unruhen in Libyen frisches Geld am Markt beschafft.

Dabei kam das Land sogar etwas günstiger weg als bei der vorangegangenen Emission, wie die spanische Schuldenagentur am Dienstag mitteilte. Die Durchschnittsrendite bei einem Geldmarktpapier mit Laufzeit von sechs Monaten sank auf 1,588 Prozent, bei der vorangegangenen Auktion waren es noch 1,801 Prozent. Für drei Monate muss Spanien dagegen mit 1,101 Prozent etwas mehr zahlen als zuvor. Die Emissionen waren deutlich überzeichnet. Zuvor waren die Risikoaufschläge für die Staatsanleihen südeuropäischer Staaten gestiegen. Die Unruhen in Libyen lassen die Investoren vorsichtiger werden. Die Versicherung fünfjähriger spanischer Anleihen verteuerte sich nach Angaben des Daten- Dienstleisters Markit um sieben Punkte auf 261 Basispunkte, portugiesische Ausfallversicherungen verteuerten sich um neun auf 480 Basispunkte, italienische Versicherungen stiegen um sechs auf 185 Basispunkte.

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