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Spanien besorgt sich problemlos langfristiges Kapital

Madrid Das krisengeschwächte Euroland Spanien hat sich am Donnerstag problemlos langfristiges Kapital besorgt.

Bei einer Auktion dreier Staatsanleihen mit Laufzeiten von bis zu zwanzig Jahren konnte das Land sogar mehr Geld als geplant aufnehmen - fast 5 Milliarden Euro. Dies geht aus Zahlen der nationalen Notenbank hervor. Die Platzierung langlaufender Anleihen gilt angesichts der massiven Probleme Spaniens als schwierig. Die geglückte Auktion kann mithin als Erfolg verbucht werden. Darüber hinaus hat Spanien nunmehr seinen geplanten Refinanzierungsbedarf für dieses Jahr gedeckt. Mit drei Staatsanleihen, die 2015, 2018 und 2032 fällig werden, nahm Spanien insgesamt 4,76 Milliarden Euro auf. Das sind gut 260 Millionen Euro mehr als ursprünglich anvisiert. Bei den Zinskosten eignet sich lediglich die kürzeste Anleihe mit Fälligkeit 2015 für einen Vergleich. Bei dem dreijährigen Papier sank die zu zahlende Rendite von 3,96 Prozent - erzielt bei einer Auktion im Oktober - auf 3,66 Prozent. Die vergangenen Versteigerungen der anderen beiden Papieren liegen für einen Renditevergleich zu lange zurück.

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