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Sorgen wegen US-Schulden belasten Börsen in Fernost

Tokio Die Aktienmärkte in Fernost haben am Donnerstag Verluste verbucht.

Anleger fürchteten, dass der wiedergewählte US-Präsident Barack Obama auf erheblichen Widerstand im gespaltenen Kongress bei seinen Bemühungen zur Lösung der Haushaltsprobleme stossen dürfte. Gleichzeitig tendierte der Yen fester, was japanische Exportwerte belastete. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index ein Minus von 1,51 Prozent auf 8837,15 Zähler. Der breit gefasste Topix gab um 1,39 Prozent auf 737,62 Punkte nach. Auch die Börsen in Hongkong, Shanghai, Singapur, Taiwan und Korea mussten Federn lassen. Der MSCI-Index für Aktien aus dem Asien- Pazifik-Raum mit Ausnahme Japans gab 1,1 Prozent nach. Anleger fürchteten, dass die USA zurück in eine Rezession stürzen könnten, sollte die weltgrösste Volkswirtschaft bis Ende des Jahres nicht drohende automatische Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen abwenden kann. In Japan trugen zudem schwache Daten aus der Maschinenbaubranche zu Konjunktursorgen bei. Unter dem starken Yen litten vor allem die Titel von Unternehmen, deren Geschäft stark vom Export abhängt. Canon büssten 2,5 Prozent ein, Honda 3,5 Prozent und Toyota 2,6 Prozent. Der Dollar notierte bei 79,89-91 Yen, nach 80,27-28 Yen am späten Vortag. Der Euro lag bei 101,88-89 Yen, nach 103,29-33 Yen am Vortag und bei 1,2752-2753 Dollar, nach 1,2868-2869 Dollar.

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