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Sorgen vor schwacher Berichtssaison ziehen Nikkei ins Minus

Tokio Der Aktienmarkt in Tokio ist am Mittwoch den negativen Vorgaben aus den USA gefolgt: Der Leitindex Nikkei fiel um 1,7 Prozent und damit auf den tiefsten Stand seit zwei Monaten.

Händler verwiesen auf anhaltende Konjunktursorgen und die damit verbundene Befürchtung, dass die anstehende Berichtssaison der Unternehmen schlechter ausfallen könnte als erwartet. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index verlor bis zum Mittag 1,7 Prozent auf 8621 Zähler. Der breiter gefasste Topix-Index gab um 1,4 Prozent nach auf 717 Punkte. Bei den Einzelwerten standen erneut Autokonzerne im Fokus, nachdem mehrere Unternehmen im September einen Absatzrückgang in China wegen eines Boykotts verzeichnet hatten. Der Aktienkurs von Toyota verlor 1,8 Prozent an Wert, Honda-Papiere verbilligten sich um 1,2 Prozent. Hintergrund des Boykotts ist der Streit zwischen Japan und China um eine unbewohnte Inselgruppe. Die Anleger hatten zuvor schon an der Wall Street skeptisch auf die Berichtssaison geblickt. Gedämpfte Erwartungen an den nach Börsenschluss beginnenden Zahlenreigen und Verluste bei den Technologiewerten setzten dem Handel in New York am Dienstag zu. Die Quartalszahlen des Aluminiumherstellers Alcoa fielen nicht gerade berauschend aus: Niedrigere Aluminiumpreise und eine schwache Nachfrage brockten dem Unternehmen im dritten Quartal einen Verlust ein. Alcoa eröffnet traditionell die Berichtssaison.

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