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Sorgen um US-Konjunktur belasten asiatische Börsen

Tokio Enttäuschende US-Konjunkturdaten haben die Stimmung an den asiatischen Börsen zum Wochenschluss gedämpft.

Die wöchentlichen Arbeitsmarktzahlen sowie Daten zur Industrie und dem Immobilienmarkt kamen bei den Anlegern nicht gut an. Die Sorge um die Entwicklung der grössten Volkswirtschaft drängte eine Reihe ermutigender Unternehmensberichte aus den USA in den Hintergrund, wie ein Händler in Tokio sagte. In Tokio schloss der 225 Werte umfassende Nikkei-Index 1,4 Prozent tiefer mit knapp 8670 Punkten. Der breiter gefasste Topix- Index gab sogar um 1,8 Prozent nach auf 734 Zähler. Zu den Verlierern zählten Pharma- und Elektroniktitel. Gegen den Trend legten die Aktien des Chipherstellers Toshiba um 1,1 Prozent zu. Der US-Rivale SanDisk hatte mit seinen Geschäftszahlen die Erwartungen übertroffen. Kursverluste gab es dagegen beim Bankhaus Mitsubishi UFJ, dessen Papiere 3,4 Prozent abrutschten. Das Geldinstitut ist an der US-Grossbank Morgan Stanley beteiligt, die am Donnerstag einen Einnahmerückgang mitgeteilt hatte. Wenger stark bergab ging es an anderen asiatischen Handelsplätzen. Der MSCI-Index für Aktien der Asien-Pazifik-Region mit Ausnahme Japans verlor 0,2 Prozent. Für die gesamte Handelswoche zogen Börsianer jedoch ein positives Fazit - dank der robusten US- Unternehmensbilanzen. «Wir hatten eine ziemlich gute Woche für Aktien», sagte Christian Keilland, Handelschef bei BTIG in Hongkong. An den fernöstlichen Devisenmärkten lasteten Spaniens Finanzprobleme weiter auf dem Euro. Zur US-Währung gab dessen Kurs nach auf 1,2255 Dollar.

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