Zum Hauptinhalt springen

Sorgen der US-Konsumenten werden zu Sorgen für Wal-Mart

Chicago Der weltgrösste Detailhändler Wal-Mart kämpft angesichts der unsicheren Wirtschaftslage auf seinem Heimatmarkt USA weiter mit einem Kundenschwund.

Die Umsätze sanken dort zum Jahresauftakt das achtee Quartal in Folge. Gute Geschäfte in Übersee spülten Wal-Mart insgesamt zwar unerwartet viel Geld in die Kassen. Gleichwohl werde das Thema US- Umsatz für ihn weiter höchste Priorität haben, erklärte Konzernchef Mike Duke. «Wir sehen, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben.» Die Erlöse auf dem für Wal-Mart mit Abstand grössten Absatzmarkt USA sanken im ersten Quartal (per Ende April) um 1,1 Prozent. Pro Einkauf gaben die Kunden in den Märkten den Angaben zufolge zwar mehr aus, und der Umsatz mit Lebensmitteln und Wellness-Produkten zog an. Allerdings kamen insgesamt weniger Kunden in die US-Filialen als zuvor, was unter dem Strich zu weniger Umsatz führte. Für den Gesamtkonzern wies Wal-Mart im ersten Quartal im fortgeführten Geschäft einen Anstieg des Gewinns pro Aktie auf 98 von zuvor 87 Cent aus. Der Umsatz legte um 4,4 Prozent auf 103,4 Milliarden Dollar zu. Für das zweite Quartal wollte sich Wal-Mart beim Umsatz auf dem Heimatmarkt nicht auf Zuwächse festlegen.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch