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Sonova-Präsident entschuldigt sich bei Aktionären

Sonova-Verwaltungsratspräsident Robert Spoerry hat sich bei den Aktionären des Unternehmens wegen des Wirbels um einen möglichen Aktienhandelsskandal entschuldigt.

Kritik am Vorgehen des Verwaltungsrates wies er aber zurück. Die Krise habe zu einem Vertrauensverlust bei Aktionären und Mitarbeitenden geführt, sagte Spoerry am Dienstag an der Generalversammlung in Zürich. Es seien vorgegebene Abläufe und Weisungen nicht immer eingehalten worden. «Ich möchte mich für die inakzeptablen Vorgänge entschuldigen», sagte Spoerry. Kritik am Verwaltungsrat, wie sie von einigen Aktionären am Rednerpult geäussert wurde, wies er hingegen zurück. «Wir haben nicht geschlafen», sagte Spoerry. Die Richtlinien zum Insiderhandel und der Entscheid über die Herausgabe von börsenrelevanten Informationen lägen beim Unternehmens- und beim Finanzchef, sagte Spoerry. Sonova gebe den Behörden alle nötigen Informationen, beteuerte der Verwaltungsratspräsident. Der Verkauf von Aktienpaketen durch Mitglieder der damaligen Sonova-Führung inklusive dem damaligen Verwaltungsratspräsidenten Andy Rihs kurz vor einer Gewinnwarnung vom 16. März wird von der Schweizer Börse und von Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich untersucht. Das Verfahren der Schweizer Börse richtet sich gegen die Firma und es könnte zu einem Verweis oder einer Busse führen. Die Untersuchung der Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich richte sich hingegen gegen Personen, sagte Spoerry. Als die möglichen Unregelmässigkeiten im März ans Licht kamen, traten Unternehmenschef Valentin Chapero und Finanzchef Oliver Walker zurück.

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