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SMI legt zu - Zykliker und Finanzaktien an Schweizer Börse gesucht

Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Dienstag klar fester abgeschlossen.

Dabei konnte der Leitindex SMI die Verluste, die er sich am Montag eingehandelt hatte, wettmachen und die Marke von 6500 Punkten zurückgewinnen. Bereits im frühen Geschäft stützten gute Vorgaben aus den USA und Asien die Börse. Im Handelsverlauf weiteten sich die Kursgewinne aus. Nachlassende Sorgen um die griechische Schuldenkrise und positive Konjunkturdaten aus China führten dazu. In der Schweiz prägten die Kursgewinne konjunkturabhängiger Titel und Aufschläge im Finanzsektor das Bild, während sich die Schwergewichte Nestlé und Novartis nicht in Szene zu setzen vermochten. Wenig Einfluss hatten in der zweiten Handelshälfte Konjunkturdaten aus den USA. Das Blue-Chips-Barometer SMI schloss um 0,76 Prozent höher bei 6526,16 Punkten. Der breite SPI stieg um 0,70 Prozent auf 6021,84 Punkte. Adecco ( 1,3 Prozent) waren im Anschluss an die Ergebnispublikation gesucht und setzten den seit Ende letzter Woche anhaltenden Kursanstieg fort. Der Personalvermittler konnte mit Umsatz und Reingewinn die Erwartungen leicht übertreffen, hatte aber mit der Bruttogewinn-Marge etwas unter den Schätzungen abgeschnitten. Zu Anschlusskäufen kam es auch bei Clariant ( 1,9 Prozent). Die Aktien des Chemiekonzerns sind seit der Zahlenpublikation von Freitag am Markt gefragt. Die Luxusgütertitel von Swatch ( 1,8 Prozent) und Richemont ( 1,9 Prozent) gewannen ebenfalls deutlich dazu, während sich die ABB ( 1,7 Prozent) relativ stark verteuerten. Auch Finanztitel waren nach der vorläufigen leichten Entspannung in der Eurokrise gesucht. Sowohl die Banken UBS ( 1,1 Prozent), Credit Suisse ( 0,7 Prozent) oder Julius Bär als auch Assekuranzwerte wie ZFS ( 1,3 Prozent), Swiss Life ( 1,0 Prozent) und Swiss Re ( 0,6 Prozent) gewannen an Wert. Die Index-Schwergewichte schlossen den Handel uneinheitlich ab. Während Roche-Genussscheine ( 1,2 Prozent) den Anstieg im SMI mitprägten, hinkten Novartis ( 0,4 Prozent) und vor allem Nestlé (unverändert) der Marktentwicklung hinter her. Zu den wenigen Verlierern im Blue-Chips-Segment gehörten Synthes (-0,1 Prozent), Actelion (-0,8 Prozent) und Nobel Biocare (-1,2 Prozent). Bei Nobel Biocare sorgten sich die Anleger offenbar um eine Wachstumsabschwächung im Dentalimplantatemarkt. Im breiten Markt legten Tornos - von den Quartalsergebnissen beflügelt - um 7,0 Prozent zu.

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