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SMI gibt nach - Konjunktursorgen und Eurokrise belasten

Der Schweizer Aktienmarkt hat den Handel am Freitag tief in der Verlustzone abgeschlossen.

Konjunktursorgen aus den USA und die Eurokrise drückten auf die Kurse. Der SMI gab um 1,37 Prozent auf 6407,39 Punkte nach. Der Tagestiefstwert hatte bei 6387 Stellen gelegen. Der 30 Titel umfassende Swiss Leader Index (SLI) sank am Freitag um 1,35 Prozent auf 999,62 und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 1,25 Prozent auf 5'902,92 Punkte. Von den Sorgen um Griechenland belastet kamen zu Wochenschluss Aktien von Banken und Versicherungen zum Teil stark unter Druck. Allen voran gaben UBS um 2,3 Prozent nach, wobei der Kurs zwischenzeitlich um fast 3,5 Prozent einbrach. Aber auch die Papiere von Swiss Re (-1,5 Prozent), Credit Suisse (-1,4 Prozent) oder ZFS (- 1,2 Prozent) büssten um mehr als ein Prozent ein. Noch stärker verloren bei den Blue Chips die Titel des US- Ölbohrspezialisten Transocean, die sich um 3,9 Prozent verbilligten. Schwach tendierten etwa mit Syngenta (-2,3 Prozent), Holcim (-2,0 Prozent), Lonza (-1,7 Prozent), Nobel Biocare (-1,7 Prozent) oder ABB (-1,5 Prozent) aber auch die Aktien einiger konjunkturabhängigen Unternehmen. Die defensiven Index-Schwergewichte Novartis (-1,7 Prozent), Roche (-0,9 Prozent) und Nestlé (-0,9 Prozent) konnten sich dem Abwärtstrend nicht entziehen. Kaum Unterstützung bot den Novartis- Papieren die positiven Aussagen der US-Gesundheitsbehörde FDA zum Blutdrucksenker Diovan. Clariant ( 0,3 Prozent) schnitten im SMI/SLI am besten ab, gefolgt von Logitech (-0,1 Prozent) und und trotz der schwachen US- Arbeitsmarktdaten auch Adecco (-0,2 Prozent). Im breiten Markt gaben Meyer Burger um 4,3 Prozent nach. In der Presse wurde darüber spekuliert, dass der Solarspezialist bei der geplanten Übernahme der deutschen Roth & Rau ein höheres Gebot vorlegen müsse.

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