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Smartphone-Boom lässt Vodafone glänzen

London Der britische Mobilfunkriese Vodafone schlägt nach einem starken Geschäftsjahr optimistische Töne an.

In den meisten wichtigen Ländern will der weltweit umsatzstärkste Mobilfunker seinen Marktanteil nach Angaben vom Dienstag halten oder sogar steigern. Dabei kommt Vodafone vor allem zu Gute, dass sich immer mehr Kunden Smartphones kaufen und teurere Tarife nutzen, mit denen sie ins Internet gehen können. Im Geschäftsjahr 2010/11 stieg der Umsatz um rund 3 Prozent und damit schneller als von Branchenexperten erwartet. Weil auch der Ausblick überraschend positiv ausfiel, waren die Anleger zufrieden: Die Aktie stieg in London um mehr als zwei Prozent. Vodafone-Chef Vittorio Colao sagte, der Konzern profitiere besonders von seinen frühen Investitionen ins schnelle Internet. Auch künftig werde man auf den Ausbau des Breitband-Netzwerkes setzen - auch, um sich von der Konkurrenz abzusetzen und die Marktführerschaft bei den Smartphones zu erhalten. Colao versicherte, der Konzern mit rund 85'000 Mitarbeitern sei gut ins neue Geschäftsjahr gestartet. Im abgelaufenen Finanzjahr bis Ende März machte Vodafone vor allem auf dem weltweit zweitgrössten Mobilfunkmarkt Indien mit seiner Tochter Essar sowie in Südafrika, Grossbritannien und Deutschland gute Geschäfte. Damit konnten die Briten die offensichtlichen Schwächen in Spanien und Italien wettmachen. Die Erlöse stiegen um 3,2 Prozent auf 45,9 Milliarden britische Pfund (79 Milliarden Fr.). Das Ebitda sank um 0,4 Prozent auf 14,7 Milliarden Pfund. Fürs Geschäftsjahr 2012 rechnet Vodafone mit einem bereinigten operativen Gewinn zwischen 11,0 und 11,8 Milliarden Pfund.

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