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SGB-Präsident Rechsteiner fordert 2 bis 3 Prozent mehr Lohn Nachholbedarf vorhanden - Kaufkraft muss erhalten bleiben

Gewerkschaftspräsident Paul Rechsteiner fordert für das kommende Jahr 2 bis 3 Prozent mehr Lohn für die Arbeitnehmenden.

Nur so lasse sich die Kaufkraft erhalten. Die hohe Kaufkraft habe die Schweiz in der letzten Krise vor einem massiven Einbruch bewahrt. Die Forderung von 2 bis 3 Prozent mehr Lohn sei massvoll, realistisch und verdient. «Nullrunden lassen wir uns diesmal nicht bieten», sagte der Präsident des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes (SGB) in einem Interview mit der Tageszeitung «Blick» (Montagausgabe). Ohne Lohnerhöhungen hätten die Leute nach den Prämienaufschlägen bei den Krankenkassen weniger Geld zum Leben. Als Schwarzmalerei bezeichnete Rechsteiner die Lohnprognosen von Grossbank-Ökonomen. Sie schwächten die Arbeitnehmenden in den Lohnverhandlungen. Die Gewerkschaften hätten im letzten Jahr auf die Probleme der Exportwirtschaft Rücksicht genommen. Auch deshalb gebe es bei den Löhnen Nachholbedarf. Die Ergebnisse der Firmen seien gut, was bei den Löhnen Spielraum nach oben zulasse.

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