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Schweizer Exporte im Februar um 10,4 Prozent gestiegen

Die Schweizer Exporte haben im Februar trotz Frankenstärke um 10,4 Prozent zugenommen.

Das unerwartet gute Ergebnis wich damit von der Wachstumsverlangsamung der vergangenen Monate ab, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag bilanzierte. Die Margen dürften hingegen gesunken sein, sanken die Preise der Exportgüter doch im Schnitt um 4,8 Prozent. Unter Ausschluss der Pharmazeutika betrug der Abschlag 1,6 Prozent. Teuerungsbereinigt nahmen die Exporte um 16,0 Prozent zu. Gesamthaft erreichten die Ausfuhren 16,5 Milliarden Franken. Weil die Importe gegenüber dem Vorjahr nur um 2,2 Prozent auf 14,0 Milliarden Fr. zunahmen, verdoppelte sich der Handelsbilanzüberschuss auf 2,5 Milliarden Franken. Am stärksten wuchsen im Februar die Exporte der Maschinen- und Elektroindustrie ( 19,9 Prozent), der Uhrenindustrie ( 17,8 Prozent) und der Metallindustrie ( 17,2 Prozent). Am anderen Ende sanken die Ausfuhren der Nahrungs- und Genussmittelindustrie (-2,8 Prozent), der Bekleidungsindustrie (-3,6 Prozent) sowie der Papier- und Grafischen Industrie (-4,3 Prozent). Das Exportwachstum war geografisch breit abgestützt, wie die Zollverwaltung weiter mitteilte. So erhöhte sich der Absatz in Europa um 6,5 Prozent und auf den übrigen Kontinenten sogar in zweistelliger Höhe. Mit je rund einem Fünftel fiel das Plus in Afrika und Asien am kräftigsten aus.

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