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Schweizer Börse setzt Kursrutsch fort

Zürich Nach dem Kurssturz vom Vortag ist die Schweizer Börse am Freitagmorgen weiter abgerutscht.

Um 9.35 Uhr notierte der Schwergewichteindex SMI 3,05 Prozent tiefer auf 5037 Punkten. Die Nervosität und die Unsicherheiten an den Finanzmärkten seien wieder extrem, sagten Händler. Die Anleger sorgen sich dabei verstärkt um das europäische Bankensystem und die weltweit schwächelnde Wirtschaft. Bereits am Donnerstag war der SMI um 4,15 Prozent eingebrochen. Unter den wieder grösser werdenden Wirtschaftssorgen leiden besonders konjunktursensitive Aktien. So gaben bei den Blue Chips am Freitag im frühen Geschäft etwa Adecco (-5,8 Prozent), Swatch (-4,1 Prozent) oder Richemont (-3,2 Prozent) stark nach. Aber auch Finanzwerte konnten sich dem Abwärtsdruck nicht entziehen. Die Papiere von Credit Suisse (-4,0 Prozent) sowie UBS (- 3,9 Prozent) verloren überdurchschnittlich an Wert. Der Goldpreis kletterte derweil erstmals über die Marke von 1850 Dollar und komplettierte damit das Bild des nervösen Marktes. Der Franken wurde ebenfalls gesucht. Der Euro fiel wieder unter die Marke von 1,13 Franken. Der Dollar sank ebenfalls leicht unter 79 Rappen.

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