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Schweizer Börse schliesst schwächer

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Freitag die Einbussen aus der Startphase kontinuierlich ausgebaut und schwächer geschlossen.

Händler verwiesen bei den Verlusten auf Gewinnmitnahmen, nachdem der Markt in den letzten fünf Tagen rund 140 Punkte gewonnen hatte. Der Leitindex SMI schloss leicht über Tagestief um 0,61 Prozent tiefer auf 6284,81 Punkten. Im Wochenvergleich resultiert dennoch ein deutliches Plus von 1,7 Prozent. Der breite Swiss Performance Index (SPI) 0,63 Prozent büsste auf 5823,89 Zähler ein. Sulzer ( 2,7 Prozent) hatten sich nach anfänglichen Verlusten deutlich in die Gewinnzone vorgekämpft. Beim Industriekonzern, dessen Aktien bald in den SLI-Index aufgenommen werden, fiel der Umsatz und der Bestellungseingang über den Prognosen der Analysten aus, auf Gewinnebene konnten die Erwartungen aber nicht ganz erfüllt werden. Grössere Verluste im SMI/SLI verzeichneten Finanzwerte. So verloren im Banksektor die Aktien von UBS (-4,4 Prozent) und Credit Suisse (-2,9 Prozent). Letztere waren bereits am Vortag in einem positiven Gesamtmarkt unter Abgabedruck gestanden und hatten um 3,2 Prozent eingebüsst. Wieder verflogen waren so die Gewinne vom Mittwoch ( 4,5 Prozent nach Ankündigung von Kapitalmassnahmen). Die Aktien von Julius Bär (- 0,9 Prozent) hielten sich deutlich besser. Unter den Versicherungswerten gaben die vergleichsweise mehr auf Europa fokussierten Aktien von Swiss Life (-1,7 Prozent) und Bâloise (-1,1 Prozent) am deutlichsten nach. Zu den wenigen Gewinnern unter den Blue Chips zählten auch die Aktien von ABB ( 1,1 Prozent). Damit konnten ABB von Zahlen von Branchennachbarn profitieren; General Electric und hierzulande Sulzer haben am Berichtstag gute Zwischenausweise vorgelegt.

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