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Schweizer Börse schliesst nach Moody's Warnung für USA tiefer

Die Schweizer Börse ist am Donnerstag mit Verlusten in den Handel gestartet und hat diese bis zum Handelsschluss gar noch ausgebaut.

Die europäische Schuldenkrise und die Moody's Warnung für die USA halten den Markt nach wie vor fest im Griff. Der SMI schloss um 0,73 Prozent tiefer auf 5980,97 Punkten. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) büsste bis zum Schluss 1,04 Prozent auf 925,18 Zähler ein und der SPI sank um 0,82 Prozent auf 5495,14 Punkte. Anleger trennten sich aufgrund der zunehmenden Sorgen über die konjunkturelle Entwicklung von zyklischen Werten wie Adecco (-2,2 Prozent), Holcim (-2,0 Prozent) oder ABB (-1,9 Prozent). Aber auch die beiden Luxusgüterhersteller Swatch (-1,7 Prozent) und Richemont (-1,4 Prozent) verzeichnen deutlich Abgaben. Julius Bär verloren 1,4 Prozent, Credit Suisse 1,1 Prozent und UBS 0,9 Prozent. Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass die Finanzinstitute die Sparschraube anziehen werden und schon bald Mitarbeiter entlassen werden dürften. Auch Versicherungstitel lagen deutlich im Minus. Swiss Re schlugen sich mit 0,6 Prozent Abschlag vergleichsweise gut. Deutlichere Abgaben gab es bei Balôise mit 1,6 Prozent. Unterstützung erhielt der SMI vom Schwergewicht Nestlé ( 0,3 Prozent). Der Nahrungsmittelkonzern gab den Kauf eines Minderheitsanteils an der neuseeländischen Vital Foods bekannt. Erste Halbjahresergebnisse bewegten einzelne Titel aus der zweiten Reihe.

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