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Schweizer Börse mit Verlusten - Italien-Sorgen im Fokus

Die Schweizer Börse ist am Montag mit etwas tieferen Notierungen in die neue Woche gestartet.

Der Handel war erneut von Unsicherheiten um die Krise in der Eurozone geprägt. Schuldenprobleme in Italien rückten verstärkt in den Fokus der Anleger. An den Finanzmärkten steige die Sorge, ob Italien als die drittgrösste Volkswirtschaft im Euroraum ihre Schuldenlast weiter finanzieren könne, meinten Händler. Unter dem steigendem Druck machten Gerüchte um einen sofortigen Rücktritt Berlusconis die Runde, was positiv aufgenommen wurde und dem Euro Auftrieb verlieh. Der SMI verlor bis Börsenschluss 0,25 Prozent auf 5645,96 Punkte. Der Tagestiefstwert lag bei 5604 Stellen. Der 30 Titel umfassende, gekappte Swiss Leader Index (SLI) gab um 0,21 Prozent auf 857,82 Punkte und der breite Swiss Performance Index (SPI) um 0,20 Prozent auf 5143,34 Stellen nach. Lonza verzeichneten mit 3,1 Prozent auf 54,45 Fr. die grössten Kursverluste bei den Blue Chips. Ansonsten gaben auch andere konjunktursensitive Titel wie Logitech (-1,8 Prozent), Swatch (-1,0 Prozent) oder die Pharmatitel von Actelion (-2,1 Prozent) um mehr als 1 Prozent nach. Bei den Finanzaktien verloren Swiss Life mit 2,3 Prozent und Julius Bär mit 1,4 Prozent deutlich an Wert. UBS 0,9 Prozent und CS 0,1 Prozent gewannen hingegen dazu. Die Pharmaschwergewichte Roche (- 1,1 Prozent) und Novartis ( 0,4 Prozent) schlossen uneinheitlich, Nestlé büssten 0,5 Prozent ein.

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