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Schweizer Börse kaum verändert

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Donnerstag praktisch unverändert geschlossen.

Deutliche Verluste mussten die Versicherer Zurich und Swiss Re hinnehmen, deren Halbjahreszahlen negativ aufgenommen wurden. Das Schwergewichte-Barometer SMI schloss um 0,08 Prozent tiefer auf 6374,89 Punkten. Der breite SPI verlor mit 0,05 Prozent auf 5641,49 Punkte noch etwas weniger. Die rote Laterne unter den SMI-Werten fassten Zurich Financial Services (-4,3 Prozent), nachdem der Versicherer unter den Erwartungen ausgefallene Halbjahreszahlen vorgelegt hatte. Händler führten die Abgaben vor allem auf den enttäuschenden Gewinn sowie das weiterhin schwierige Schadengeschäft zurück. Auch Swiss Re (-2,9 Prozent) erlitten nach der Vorlage ihres Halbjahresergebnisses kräftige Abgaben. Zwar wurden die Erwartungen beim Gewinn klar übertroffen, die Analysten verwiesen aber auf die hohen Einmalfaktoren. Die operative Leistung sei eher schwach gewesen, hiess es am Markt. Gebremst wurden die Indizes auch durch Abgaben der schwergewichtigen Nestlé-Valoren (-2,1 Prozent). Diese waren nach enttäuschenden Zahlen des britisch-niederländischen Konkurrenten Unilever unter Druck geraten. Gemäss Händlern flammten Spekulationen wieder auf, wonach Nestlé bei der Zahlenvorlage von kommender Woche mit der Margenentwicklung enttäuschen könnte. Tagesgewinner waren Transocean (&5,5%), die Halbjahreszahlen vorlegten. Diese wurden am Markt zwar als durchzogen eingestuft, der Kurs dürfte aber von den weiteren Fortschritten bei der Versiegelung des Bohrlochs im Golf von Mexiko profitiert haben.

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